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BUGA 2019 Heilbronn

ngt-2017-wettbewerb
Welcher ist der Schönste im ganzen Verein?

Von Mitgliedern geplant, von Mitgliedern ausgewählt – auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn soll der Garten des Naturgarten e.V. viele BesucherInnen für das naturnahe Gärtnern begeistern und die Wirkungen auf die Artenvielfalt zeigen.

Die Mitgliederversammlung im Januar 2015 hat ein Budget von 25.000 Euro für unseren Buga-NaturErlebnisGarten freigegeben. Damit war der Startschuss gefallen für die Möglichkeit, einem großen Publikum an Garteninteressierten die Facetten des Naturgartens aufzuzeigen und sie dafür zu begeistern. Nach Abzug von Planungs- und Verwaltungskosten bleiben vorerst 15.000 Euro für die Umsetzung. Das ist kein üppiges Budget. Angesichts der Größe der Fläche von ca. 300 qm und der Tatsache, dass Substrate, z.B. Kies und Schotter von der Buga nach unseren Wünschen auf die Fläche gebracht und schon vormodelliert werden, sind Erstellungskosten von 50 Euro pro qm aber ein guter Anfang. Natürlich werden wir noch versuchen, Fördergelder und Spenden für unser Projekt zu bekommen. Zündende Ideen der Wettbewerbsteilnehmer zum Fundraising sind hochwillkommen.

Das Treffen des erweiterten Vorstands in Bad Malente im August 2016 hat ein Anforderungsprofil für den Wettbewerb beschlossen. Es soll den Teilnehmenden als Richtschnur für Ihre Planung dienen und  den Mitgliedern beim Bewerten der Beiträge eine Hilfe sein.

Was  zählt, ist ein stimmiges, schönes und überzeugendes Gesamtkonzept. Es geht also nicht darum möglichst alle Punkte des Anforderungskataloges abzuarbeiten, auch wenn lebendige Vielfalt natürlich das Programm eines NaturErlebnisGartens bleibt.

1. Die Planung sollte ein überzeugendes gestalterisches Konzept vorstellen, das geeignet ist, „Normalgärtner“ für den naturnahen Garten zu interessieren und zu begeistern.

2. Der Garten wird wahrscheinlich  nach dem Ende der Buga zurückgebaut werden. Wir suchen deshalb nach einer kreativen Idee, wie und wo die Pflanzen  und die geschaffenen Lebensräume weiterexistieren können.

3. Die Gestaltung soll frisch und innovativ daherkommen und einen hohen Identifikationswert für Vereinsmitglieder und BesucherInnen haben.

4. Wichtig ist die (ausschließliche) Verwendung von einheimischen Wildpflanzen.

5. Erstrebenswert ist, diese Wildpflanzen auf Standorten mit unterschiedlichen Eigenschaften zu zeigen.

6. Zusätzlich sollten verschiedenen Biotopelemente bzw. Habitatstrukturen wie Wildbienennisthilfen, Steinhaufen, Totholzelemente in die Planung integriert werden.

7. Funktionsflächen wie Wege, Mauern, Dächer sollten immer auch als Lebensraum gestaltet sein.

8. Verwendete Materialien sollten einen möglichst kleinen „ökologischen Fußabdruck“ hinterlassen, also lokal beschaffbar oder recycelt sein.

9. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass der Kostenrahmen eingehalten wird. Der Vorstand wird diese Kostenschätzung vorher prüfen und behält sich vor, Beiträge, die den Kostenrahmen eindeutig sprengen, vom Wettbewerb auszuschließen. Die Planung kann aber auch modular aufgebaut sein in der Art, dass ein stimmiges Grundkonzept vorgelegt wird, das bei Einwerbung von Spenden- oder Fördergeldern um definierte Elemente erweitert werden kann.

Wettbewerbsteilnehmer müssen nachweisen, dass sie über die Leistungsfähigkeit verfügen, die Bauleitung des Projektes zu übernehmen. Dabei ist es ausreichend wenn ein Teammitglied diese Fähigkeiten nachweisen kann und bereit ist, diese zu übernehmen.

Es steht den Teilnehmenden frei, wie sie Ihre Beiträge präsentieren wollen, ob nur als Plan oder zusätzlich auch als Modell und wie ausführlich die textlichen Erläuterungen sind. Wir erwarten, dass die Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe sowohl die Kreativität und Vielfalt der NaturErlebnisGärten zeigt, als auch als Ideenbörse für eigene Gestaltungen der Tagungsteilnehmenden funktioniert.

Am Mitgliedertag 2017 sollten die Wettbewerbsteilnehmer bei Ihrem Poster oder Modell für Fragen und Auskünfte zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden werden aber auch die Möglichkeit  erhalten, Ihren Vorschlag vor dem Plenum zu präsentieren.